9. Mai 2012

Nerua - Josean Alija - Bilbao - Spanien

Der Eintritt in das Restaurant Nerua im Guggenheim-Museum in Bilbao beginnt direkt mit einer kleinen Überraschung; man steht quasi direkt in der offenen Küche und kann 20 Köche bei ihrem Handwerk beobachten. Sogleich bekommt man dort eine Anchoa Algen Consommée als Begrüßung gereicht und wird an diesem stylischen Ort willkommen geheißen. Der Speiseraum wirkt kühl und zweckmäßig. Ein komplett weißer Raum, eine leicht geschwungene silberne Decke, aus der klassische Musik schallt und große Tische mit weißen Tischdecken und sonst nichts. Der ganze Fokus liegt auf diesem modernen Ambiente und den gereichten, reduzierten Gerichten, welche sodann in der Menüfolge serviert werden. Diese wirken spartanisch, sind dabei aber wohl bedacht und bei einem Einsatz von drei bis vier Rohstoffen ist jeder an sich perfekt schmeckbar. Man fühlt sich ein wenig auf das Raumschiff Enterprise versetzt, ist dabei aber froh, dass die Küche in der Zukunft immer noch mundet und es auch noch gute und natürliche Zutaten gibt.
 




 Bacalao Chips.
 

 30 Monate alter Parmesan Käse mit Trüffeltränen und grünem Shiso.
 
 Weiße  Zwiebel unter Bacalao Schuppen und grüner Paprikacreme.
 
 Geangelter Seewolf mit schwarzer Olivencreme.

 Filet vom Ibericoschwein, Mohrrüben und Artischockencreme.

 Kaltschale vom Kürbis mit Bergamotte und Biereis.

Pure Schokolade (ähnlich dem Innenleben eines Schokotörtchens mit warmem, flüssigen Kern).

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