13. Mai 2012

Mirador de Ulia - San Sebastian - Spanien


Man sitzt in luftiger Höhe auf dem Berg Ulia, welcher die Stadt San Sebastian von seiner nördlichen Seite her eingrenzt. Von diesem phänomenalen Aussichtspunkt kann man die gesamte Stadt und ihr Treiben überblicken. Das Restaurant Mirador de Ulia ist immer noch ganz klar als Ausflugslokal zu identifizieren und man thront hier oben geradezu elitär. Alte Kacheln, ein Winddach, an dem sinnentleerte Plastiklampen verankert sind, die ihrer eigentlichen Funktion nicht mehr nachkommen, und ein recht zusammengewürfeltes Innendesign zeugen von einer großen Vergangenheit als Tanzlokal. Heute wird hier auf höherem Niveau gekocht und eine moderne baskische Küche aufgetischt. Das Menü wirkt nicht ganz schlüssig in sich und hat, wie bei der Gänseleber mit Kakaopulver, auch recht derbe Ansätze. Es konnte auf der anderen Seite aber mit einem perfekt gegarten Seehecht und einer über 12 Stunden gebackenen Entenbrust sehr überzeugen. Hier ist man sicherlich noch auf dem Weg, sich selbst zu finden. Vom Ausblick ausgehend ist man ja schon ganz oben.





Seeigelkraut mit Idizabalcreme und Basilikumblatt.
 
Bauchspeck, Kohlgnocchi-Spähre und Blutwurstbällchen.
 
 Gänseleber in Kakaohülle in Trüffelsand und Ananaseis.
 
 Auster mit Apfelstreiben in Basilkum/Rübensauce und ein Auberginenchip.
 
 Spargel mit Dashi-Majonaise.
 
 Schwarzer Reis mit Jakobsmuschel.
 
Seewolffilet mit seiner Leber auf Basilikumpüree.
   
12 Stunden gegarte und lackierte Ente mit Apfel und getrockneten Früchten.
 
Erdbeere und Citruseis auf Keks- Gemüsesand.
   
Schokolade in verschiedenen Texturen.
       
"Zerstörter" Käsekuchen.
          
Petit Fours: Rote Beete, Schokolade, Banane, Mandel und Kiwi.

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