31. März 2012

Rodrigo de la Calle - Aranjuez - Spanien

Rodrigo de la Calle hat südlich von Madrid, in Aranjuez, eine neue Gattung der Gastronomie erschaffen. Er forscht mit einem befreundeten Botaniker nach vergessenen und ausgestorbenen Früchten und Gemüsesorten, kultiviert diese und serviert sie in seinem Menü „Gastrobotanico“ in ausgefallenen Fonds und Brühen. Der Hauptbestandteil der Produkte besteht tatsächlich nur aus pflanzlichen Produkten; es werden dabei nur in der Umgebung angepflanzte Produkte verarbeitet und zudem höchster Wert auf Saisonware gelegt. Die Frische der Produkte und die neuen Kombinationen überraschen und munden wunderbar. Erstaunt ist man nur hinterher, das Gemüsegerichte doch noch schwerer verdaulich sind als Fleisch- oder Fischgerichte. Im wahrsten Sinne des Wortes steckt hier noch ganz viel drin.

 


 Selbstgebrautes, alkoholfreies Bier.

Olivensphäeren.

 Oliven der Region mit frischen, jungen Zwiebeln.

 Auster mit Zitrusfrucht auf Steinpilzgelee und auf Creme von jungem Knoblauch. Frühlingszwiebel, Lauch, Romanesco, Iberico Brühe.

 Frische, rote Disteln im eigenen Sud und frischen, schwarzen Trüffel mit Dill.

 
Brot mit kandierten Orangen, Iberico Schmalz mit Landalgen- Zitronenbutter.

Brioche mit Tomatenmarmelade.


Rotkohl, Tintenfischringe in Tintenfischbrühe mit frittiertem Knoblauch.

Rinderknochenmarkgelee, Artischockenherzen und Artischocken Chips.
 
Lauch in Gemüsebrühe und Mandelsauce.

Bouillon aus roten, gerösteten Pimientos. 
Dedünstetes, frisches Gemüse der Saison und ein Landei.
 
Reis mit Blumenkohl und Romanesco.
 
Senffruchtsorbet mit Rote Beete Tatar.
 
Zitrusfrüchte in dreierlei Texturen.

Käsepulver, frische Möhren, Maroneneis.
 

1 Kommentar:

Leoniee hat gesagt…

WOW, sieht wahnsinnig gut aus!