22. März 2012

Finca Rio Negro - Cogolludo - Spanien

Die Finca Rio Negro verfügt über 600 Hektar Land, unterteilt in 400 Hektar Wald, 32 ha Weinanbau und 175 ha Landwirtschaft. Auch sehr viel Rotwild und Wildschweine sind auf diesem bezaubernden Stück Land zu Hause. Nahe der Ortschaft Cogolludo, aber ansonsten fernab jeder Zivilisation, ohne Internet Verbindung und Handyempfang, baut die Familie Fuentes Fernandez hier die Rebsorten Tempranillo, Cabernet Sauvignon, Syrah, Merlot, Gewürztraminer und ein wenig Viognier an. Bereits 1998 wurde das Gutshaus gekauft und nach und nach restauriert und renoviert. Der ehrgeizige Plan, auf diesem einzigartigen Flecken Erde gehobene Weine zu produzieren, begann mit dem Jungfernjahrgang 2007, wobei für den privaten Konsum bereits über 5 Jahre Wein produziert wurde. Mit dem Jahrgang 2009 erreichte die Familie aber erstmals einen wirklich großen Wurf. Die Tatsache, das weit und breit kein Weinanbau betrieben wird, lässt die Familie als wahre Weinanbau Pioniere erscheinen. Ehrgeizig, fleißig und qualitätsbesessen wird hier ein steiniger Weg gegangen, der sich aber für genussorientierte Menschen nach dem Öffnen einer Flasche Rio Negro 2009 mehr als rechtfertigt.

Unser Besuch auf Rio Negro begann mit einer kräftigen, typischen, traditionellen Heimatküche, die an der Produktqualität und in der Zubereitung keine Wünsche offen ließ. Zudem wurden die bereits produzierten Weine (2007, 2008, 2009) vertikal degustiert. Am anschliessenden Morgen wurden die Weinberge, das Terroir und diverse Fassproben inspiziert. Die zukünftigen Weine versprechen jetzt schon viel und es scheint, als ob hier ein wirkliches Kleinod heranwächst.

Auf der Finca Rio Negro wird noch traditionell auf einem Holzkohleofen gekocht und gebraten.


Frische Kroketten aus Eintopf. (Chorizo, Kichererbsen)

Getrocknetes Rinderfilet mit Pistazien und Olivenöl.

Konfierte Zwiebeln und Pistazien auf Rinderfilet.

Rote Pimientos gefüllt mit Ochsenschwanz.

Mit frischer Minze marinierte Birne. Vanilleeis.









1 Kommentar:

Kerstin Hellbrich hat gesagt…

das sind doch orte, die einfach spass machen entdeckt zu werden. das klingt nach so einem richtigen kleinod..