31. Mai 2010

28. Mai 2010

Bodegas Tinedo - Vino de la Tierra de Castilla

Seit über 250 Jahren beschäftigt sich die Familie Álvarez-Arenas schon mit dem Weinanbau. Schon die Urväter waren Winzer und haben in Zentralspanien ihre Reben gehegt und gepflegt. Im Jahre 2002 wurde dann endlich ihr erstes eigenes Projekt ins Leben gerufen. Das Weinland war vorhanden und so wurde nur noch eine ultramoderne Kellerei errichtet. Manuel Álvarez-Arenas Bayo und seine beiden Schwestern Esperanza und Amparo haben sich zum ehrgeizigen Ziel gesetzt, Spitzenweine zu Verbraucher-freundlichen Preisen zu produzieren. Ihr Önologe Pablo Rubio und ihr Weinmacher Benjamin Tirado können somit auf den 47 Hektar des Weingutes in allen Belangen aus dem Vollen schöpfen. Das kontinentale Klima, sehr kalkhaltige Böden, extreme Witterungsverhältnisse, die Leidenschaft der Familie Álvarez-Arenas und ein bis in die Fingerspitzen motiviertes Team sorgen auf Anhieb für Weine, die den Vergleich mit wesentlich teureren Gewächsen nicht zu scheuen brauchen.

Paula


Maab


Paco


Mathías


Die Familie Álvarez-Arenas


Benjamin


Bodegas Tinedo



15. Mai 2010

Franz Josef Eifel Trittenheimer Altärchen Su wie frieja (So wie früher)

Franz Josef Eifel hat in der Einzellage Trittenheimer Altärchen im Jahre 2009 erstmals einen besonderen Wein gekeltert. Er hat sich dabei seinen Großvater und Urgroßvater zum Vorbild genommen und ist den Reben ganz traditionell und natürlich zu Leibe gerückt. Der Ausbau erfolgte auf klassische Art und Weise und so präsentiert sich dieser Riesling cremiger und mit mehr Schmelz als die anderen Weine dieses Topwinzers. Er wirkt kompakter und irgendwie "rustikaler", wobei eine frische Steinobstfrucht und eine knackige Säure immer im "Hintergeschmack" spürbar sind. Eine leichte Restsüße ist unterstützend im Geschmacksbild integriert. Ein großer Wurf aus einem sehr guten Mittelmoseljahrgang, mit Abgang, Spiel und Suchtfaktor. (Die Flasche ist schon leer)

14. Mai 2010

Spanien - D.O. Ribera Sacra - Adega Pena Dos Donas

Das galizische Weinanbaugebiet Ribera Sacra galt schon bei den Kelten und Römern als Quelle hervorragender Weine. Der Fluss Sil, der sich um die steilsten Weinberge Europas quält, wurde seinerzeit als goldener Fluss bezeichnet. Die Weine und die Tradition sind seit dieser Zeit in Vergessenheit geraten und die Weine wurden nur noch lokal verkauft. Die Arbeit in diesen steilen Weinbergen ist sehr zeitaufwändig und zu manchem Wingert muss man mit dem Paddelboot hinfahren, um überhaupt an diesen heranzukommen. Auch muss die eine oder andere Rebe mit der Leiter erklommen werden, damit man diese überhaupt erreicht. Der Bodenuntergrund reicht von Granit bis Schiefer und die darauf wachsenden, teilweise uralten Reben, bringen bei guter Weinbergsarbeit spektakuläre und eigenständige Weine hervor. Das Weingut Pena das Donas gehört zu den Qualitätspionieren dieser imposanten Region und keltert seit dem Jahre 2005 gerade einmal 9.000 Flaschen Wein, die aus der roten Rebsorte Mencia und der weißen Godello gewonnen werden. Die Familie von Antonio Lombardía leistet hier beeindruckende Pionierarbeit!




10. Mai 2010

Thierry Franscio und Pepe Alvarez vom Weingut Beira Aral

Idealisten: Thierry de Franscio und Pepe Alvarez vom Weingut Beira Aral aus Rias Baixas

Die Bodega Beira Aral ist der erfüllte Traum von Thierry de Francisco und Pepe Alvarez. Da sie für ihre Interpretation ihres Albarinos nicht die vorhandenen Strukturen vorfanden, machten sie sich im Jahre 2006 daran, ihre Vorstellungen ihres Albarinos umzusetzen. Die Reben werden nicht wie in der Region Rias Baixas sonst üblich im Pergolasystem angebaut, sondern im sehr dicht bestockten Spaliersystem. Mehrmaliges Ausdünnen der Trauben und eine grüne Lese im Wingert verringern zudem den Ertrag pro Hektar, was den Wein vielschichtiger und dichter werden lässt. Die eingesetzten Rebstöcke haben zudem ein Alter von 25 bis 100 Jahren und liefern somit bestes Traubenmaterial. Die beiden Weinbesessenen gehen aber auch im Weinkeller andere Wege. Der Ausbau erfolgt nicht nur in Edelstahltanks, sondern auch in einem neuen 400 Liter-Barrique aus französischer Eiche, wo ein Teil des Weines über längere Zeit auf der Feinhefe liegt und eine regelmäßige Batonnage erfolgt. Die Batonnage ist ein mehrmaliges Aufrühren der Feinhefe, um den Wein auf der einen Seite natürlich zu klären, um ihm aber insbesondere mehr Intensität und Rückgrat zu verpassen. Auch macht ein Teil des Weines die malolaktische Gärung durch, d. h. die Apfelsäure wird in Milchsäure umgewandelt. Dies verleiht dem Wein mehr Schmelz und Komplexität. Dass in jeder Hinsicht nur natürlich und manuell gearbeitet wird, versteht sich von selbst. Jahr für Jahr werden um die 7000 Flaschen produziert und da die Qualität und nicht die Quantität im Vordergrund steht, soll sich daran in den nächsten Jahren auch nichts ändern. Die Welt braucht mehr von solchen Idealisten!