12. November 2009

11. November 2009

Leigh Gilligan in Wuppertal


Interview mit dem Weinminister Klaus Gonzalez über seinen neuen Programmentwurf



Recht auf einen täglichen Weinrausch, 48-Stunden-Weinprobe pro Woche, Kaviar, Langusten und Hummer jeden Tag: Am Wochenende verabschiedet der Weinminister Klaus Gonzalez seinen umstrittenen Programmentwurf. Im Wein-Bild-Interview verteidigt der Weinminister seine Forderungen.
Wein-Bild: Herr Minister Gonzalez, gehört ein "Recht auf Weinrausch" zur freien Entfaltung der Persönlichkeit?

Klaus Gonzalez: Ein ganz deutliches: Jawohl!

Wein-Bild: Das sehen in Ihrer Partei nicht alle so: "Legalisieren wir Weinpartys und die 48-Stunden-Weinprobe pro Woche, ermöglichen wir eine legale Bereicherung am menschlichen Leid", warnen diverse Ärzteverbände und die Sozialpolitiker Ihrer Partei.

Klaus Gonzalez: Wein ist nicht nur kulturell ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft, sondern neuste Studien haben auch wieder bewiesen, das gute, hochwertige Lebensmittel, auch bei Konsum großer Mengen, der Gesundheit zugute kommen. Daher mein progressiver Entwurf. Dieser soll für ein gesellschaftliches Umdenken per Gesetz sorgen.

Wein-Bild: In dem Programmentwurf wird auch die 48-Stunden-Weinprobe pro Woche gefordert. Wo bleibt da der Realitätsbezug?

Klaus Gonzalez: Die Forderung nach radikalem Weinkonsum ist berechtigt. Die geistige Produktivität steigt, die sozialen zwischenmenschlichen Beziehungen werden wieder mehr gepflegt. Das irdische Dasein bekommt also wieder einen tieferen Sinn. Das Leben wird lebenswerter und die Weinindustrie wird dadurch einen deutlichen Wirtschaftsaufschwung erfahren. Also profitieren letztendlich alle von diesem neuen Programm. (Satire)

7. November 2009

Evolutions und Evolutions+



Jeder Weinhändler träumt davon, seine eigene Weingut-Selektion machen zu können und die Qualitäten, von denen er überzeugt ist, in Flaschen füllen zu lassen. Durch das gute Verhältnis zur Bodegas Velez konnte dies einmal wieder perfekt umgesetzt werden. Passend zum Darwin-Jahr wurde quasi eine kleine „Evolution Serie“ ins Leben gerufen. Für dieses Projekt wurden zwei Weine selektioniert, einmal ein Jungwein, der aus den besten Partien der Tempranillo-Trauben des Weingutes gewonnen wurde und eine Barriqueversion, in denen die besten Crianzafässer separat in Flaschen geflossen sind. Die „Evolution“ spiegelt sich nicht nur in der rigorosen Selektion im Weinberg und aus dem Herausfiltern der besten Qualitäten der einzelnen Edelstahltanks wider, sondern insbesondere in dem Verständnis, was aus einem Jungwein am Ende werden kann. So stellte die Crianza-Version (Evolutions+) die geschmackliche Veränderung dar, was aus einem guten Tinto Joven durch guten Ausbau in Barriques aus französischer Eiche werden kann: Evolutions!

Wein-Bild: Frittenbestechungsskandal um Weinminister Klaus Gonzalez. Der Staatsdiener steht kurz vor seiner Suspendierung!

1. November 2009

Restaurant Bareiss / Claus-Peter Lumpp - Baiersbronn

1. Amuse Bouche
2. Variationen von Gänsestopfleber mit gesalzenem Karamell und Portwein
3. Braisierte Jakobsmuschel auf Tomaten-Kapernragout
4. Bretonischer Steinbutt mit weißem Trüffel aus Alba
5. Kleines Cassolette vom Rehkitzrücken mit gefülltem Strudel und Maronen
6. Lammrücken und Keule von der Älbler Wacholderheide mit geschm. Spitzkohl
7. Käseauswahl vom Wagen
8. Mandelbiscuit mit Ananas und Tahitivanillie
9. Valrhona Schokolade mit Quitten und Williamsbirne
10. Dessertwagen