19. März 2012

Gefügel Salat


 Eine Hühnerbrust mit Knochen kochen, abkühlen lassen und...

 ... in Würfel schneiden.

 Ein Dressing aus einigen EL Mayonnaise, Hühnerbrühe und Limette herstellen.

 Drei EL fein geriebenen Parmesan dazugeben.
Salzen und pfeffern.

 Frische Champignons anbraten und dazugeben.

Das Fleisch hinzugeben und nochmals abschmecken.

18. März 2012

Thunfisch Tartar


 Das Thunfischstück (Sushiqualität) in kleine Würfel schneiden.

 Ein Bund Koriander klein hobeln.

 Ein Dressing aus gutem Olivenöl, Sojasauce, Limettensaft und ein wenig Fischsauce mischen.


 Eine rote Biopaprika...

... und ein dickes Stück Ingwer sehr klein schneiden.

Alles in eine Schüssel geben...

... und mit Salz und Pfeffer vermengen und abschmecken.


16. März 2012

Seeteufel auf mediterranem Beet



 In einer großen, flachen Auflaufform ein Glas in Öl eingelegte Tomaten, ein Glas Kapern und ein Glas Oliven vermengen.
Mit gekochten Kartoffeln mischen. Salzen und pfeffern.

 Ein Kilo Seeteufel auflegen und 25- 30 Minuten bei 200° Celsius im Ofen backen.

Für die Sauce...

... eine Kartoffel klein schneiden.

300 ml Noilly Prat einkochen und die Kartoffeln darin gar kochen.

Mit 500 ml Fischfond auffüllen...

... und einkochen lassen.

Einen Becher Sahne zugeben, aufkochen und pürieren.


15. März 2012

Doros WeinSinn: 2006 Lemberger R, Qualitätswein trocken, Weingut Knauß

 2006 Lemberger R, Qualitätswein trocken, Weingut Knauß
(Alk. 14%) Strümpelbach Württemberg
Rote süße Kirschen, Brombeeren, etwas Cassis. Gewürzaromen von mildem Pfeffer und Lorbeer, ein Hauch Anis, Nelke, etwas Kakao, zartbittere Schokolade, Lakritze; leicht blumig. Eine dezente Holznote, sanfte, fast süßliche Tannine, gut eingebundene Säure. Trotz viel Alkohol sanft, für einen Lemberger fast zu mild.
Er passt zur asiatischen Küche.
(getrunken am 30. Dezember 2011)

14. März 2012

Intermezzo: Sassicaia 1996 – Toscana – Italien

Und die Italiener können es doch: ein traumhafter, zarter, eleganter, finessenreicher, voller Schmelz und Klarheit borstender Traum Rotwein. Hier zeigt sich einmal wieder, wie anmutig ein wirklich guter Sassicaia munden kann. Die Frucht harmonisiert grandios mit dem schmeckbaren Barriqueeinsatz, der an Zimt und frisches Brot erinnert. Dahinter versteckt sich die Würze einer frisch gegrillten roten Paprika. Die Gerbstoffe sind wie flüssige Seide und begeistern auch bestens zum Essen. Der Abgang ist, wie die Säurestruktur, wohltuend und trinkanimierend.


11. März 2012

Klosterhof im Maxhaus - Oliver Neuhoff - Düsseldorf

Der Jakobsweg nach Santiago de Compostela ist nicht, wie allgemein im Volksglauben verankert, nur ein Weg, sondern es gibt durch ganz Europa führend an die fünfzig verschiedene Routen in die galicische Pilgermetropole. Oliver Neuhoff kreiert jedes Jahr ein anderes Menü passend zu einem anderen Weg zum heiligen Jakob. Dieses Jahr beginnt er in Münster und entführt uns über Köln, Paris, Pamplona nach Santiago de Compostela, zum eigentlichen Ziel. Ein einfallsreicher und  abwechslungsreicher Gaumenschmaus mit tollen Überraschungsmomenten wie die Knoblauchkamelle (gekochter Knoblauch in Karamell) und den Pastiswürfel. Wenn alle Wege nach Santiago de Compostela so lecker wären, wären sicherlich noch mehr Menschen auf Pilgerschaft!
 

Gurke mit weißem Kaviar.

Münster: Terrine von grünem Spargel und westfälischem Spanferkel, Backschinken an kleinem Bärlauch - Beete - Kresse - Salat.

Köln: Zanderfilet in Soja glasiert auf kölschem Kimchi mit Knoblauchkamelle.

Paris: Wachtelbrust in eigener Jus im Strohkartoffelnest mit geeistem Pastiswürfel und Pariser Karottenperlen.

Pamplona: Rückensteak vom Barrosa Jungbullen mit Sc. Espagnole - rotem Zwiebel - Oliven - Confit, Kerbelknollengemüse und Kerbel - Manchegopesto.

Oliver Neuhoff.

10. März 2012

Doros WeinSinn: Finca Humanao Cabernet Sauvignon 2007 - Valle de Molinos - Argentinien



2007 Cabernet Sauvignon, Finca Humanao (Alk. 14,5%) Valle de Molinos, Argentinien Die Weinberge für diesen Wein befinden sich im Molinos-Tal auf einer Höhe von 2230 Meter über d.M.. Dieser Cabernet Suvignon (so die Flaschenaufschrift) wurde 12 Monate lang in französischer und amerikanischer Eiche ausgebaut und damit als Crianza bezeichnet. Der Wein ist kraftvoll, hat weiche Tannine und zeigt eine charakteristische Aromatik für C.S., die durch feine Säure unterstützt wird. Reife Paprika, Cassis und Kirsche, dazu kommt dunkle Schokolade, die auch Nuancen von einer hellen zeigt. Leichte Nelkennote, die von Lorbeer, Thymian und Lakritze begleitet wird. Er bleibt lange auf dem Gaumen haften, elegant. Man will mehr von ihm haben! Ich bin zwar kein Fan von dieser Rebsorte, aber diesen Wein fand ich echt Klasse. Leider in Deutschland nicht zu bekommen! (nochmals am 30.Dezember 2011 getrunken)


Finca Humanao - Salta - Argentinien


Nach den schönen Eindrücken der ersten Tage in Buenos Aires (Jujuli und Humakuaca) machten wir uns auf den Weg von Metan nach Cafayate.

Cafayate gehört zum Salta-Weinbaugebiet und ist die Hauptstadt von Torrontes. Hier sind die Weingüter viel, viel kleiner als z.B. in Mendoza und befinden sich meist in Familienbesitz.

In einer Weinbar in Cafayatte folgten wir der Empfehlung des Barchefs und bestellten einen Cabernet/Malbec von Finca Humanao. Das war die Entdeckung der Reise. Wir beschlossen die Finca aufzusuchen und hofften den Nestor Ramirez kennen zu lernen.

So verbrachten wir die nächste Nacht in Molinos, einem netten Örtchen zwischen Cafayate und Salta. In Molinos hat man die Auswahl zwischen drei Restaurants: „Drei Chinesen“ (meist Fertiggerichte), „Hacienta de Molinos“ und ein einfaches Restaurant, an dessen Namen wir uns leider nicht erinnern können. Das Essen in dieser Bar ist typisch einfach (z.B. Empanadas, Tamales, Humitas, Bife de Chorizo, Milanesa Napolitana...), aber gut. Hier wird Wein von der Finca Humanao und der Zweitwein Amaicha ausgeschenkt. Der Patron selbst bringt die Weine vorbei. Wir legten ca. 60km hin und zurück, um die Weine direkt in der Finca zu verkosten. Zum Glück ließen wir vorerst das bekannte Colome außer Acht. Die teilweise steile, aber schöne Strecke und zwei Reifenpannen waren es wert.

Nestor Ramirez selbst - heute 86 Jahre alt- und derjenige, der im Jahre 1956 die ersten
Reben der Finca gepflanzt hat und sein Kellermeister (ein Autodidakt) haben uns das Weingut gezeigt, und durch die Kellerei geführt

und uns Fassproben verkosten lassen. Wir waren alle begeistert. (Leider wurde das Weingut aus familiären Gründen vor einigen Jahren an einen Italiener verkauft, der aber zum Glück den beiden Männern freie Hand beim Weinausbau lässt).

Auf dem Weg nach Molinos zurück, hielten wir uns kurz in Colome auf. Alles hier ist sehr großzügig gemacht, auch das Labor. Wir waren auf die Weine aus höheren Lagen neugierig, mit denen sich der Weingut schmückt 

 
und die nur auf dem einheimischen Markt zu finden sind. Wir waren enttäuscht, die Weine waren ok aber eher ausdruckslos, hatten keine Länge und eine verhaltene Aromatik. Es kann sein, daß die Weine waren noch verschlossen waren. Auf jeden Fall konnten wir die Begeisterung unseres „Wirts“ gar nicht nachvollziehen. Finca Humanao bleibt unser Favorit.